E-Bikes

E-Bikes im Online-Shop von biketech24.de bestellen!

E-Bikes gehören heute auf jedem Radweg und im Stadtverkehr zum gewohnten Straßenbild. Anfangs nur von einigen early Adopters entdeckt, hat das E-Bike heute seinen festen Platz bei der Absolvierung täglicher Routen, aber auch in der Freizeit. Zudem gewinnt der Anteil an Elektro-Fahrrädern mehr und mehr auch im Trekking- und Rennradbereich hinzu. Starke Motoren bei individuell wählbarer Motorunterstützung, leistungsfähige Scheibenbremsung, stufenlose Schaltung und eine immer höhere Reichweite sind Faktoren, die für das E-Bike sprechen.

Nicht nur ältere Personen, die gerne auf steilen Abschnitten weniger Muskelkraft aufwenden möchten, zählen mittlerweile zum Fankreis der E-Bikes. Das Elektrofahrrad hat es mittlerweile auch in den Offroad-Bereich geschafft. So sind heute auch Mountainbikes, Gravel- und Cyclocrossbikes, aber auch Rennräder mittlerweile mit Akku und Motor ausgestattet, was den Aktionsradius sowie auch den Spaßfaktor beim Fahren deutlich erhöht. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass auch jüngere Menschen den Elektroantrieb am Rad mehr und mehr zu schätzen wissen, zumal das E-Bike häufig als zweites Fahrrad neben einem konventionellen Rad zum Fuhrpark gehört, um Radtouren jedes Mal neu wählen zu können.

Entdecken Sie unsere große Auswahl an E-Bikes, Pedelecs und Zubehör noch heute!

Was ist der Unterschied zwischen E-Bikes und (S-)Pedelecs?

Wer sich noch nicht intensiv mit der Welt der E-Bikes auseinandergesetzt hat, wird überrascht sein, dass E-Bike nicht gleich E-Bike ist. Tatsächlich sind hier teils große Unterschiede in der Art und Weise, wie Elektro-Räder genutzt werden, gegeben. Auch hinsichtlich Straßenzulassung und Haftpflichtversicherung sind Unterschiede gegeben.

●     E-Bike: Das klassische E-Bike gleicht hinsichtlich der Fahrweise am ehesten einem Elektroroller oder einem E-Motorrad. Denn hier ist es nur auf den ersten Metern notwendig, bis zum Erreichen einer Mindestgeschwindigkeit selbst in die Pedale zu treten. Anschließend kann der Motor den gesamten Antrieb übernehmen, um so mühelos ohne Einsatz von Muskelkraft zu fahren. Diese Variante des E-Bikes eignet sich vor allem für Menschen, die nicht gerne regulär Rad fahren, diese Art der Fortbewegung aber dennoch schätzen, um schnell von A nach B zu gelangen. Selbstverständlich ist es hier auch möglich, das Elektro-Fahrrad auch im normalen Pedalbetrieb ohne Motorunterstützung zu nutzen. Zu beachten ist, dass ein solch vollwertiges E-Bike rechtlich als Kraftfahrzeug eingestuft wird und daher ein Versicherungskennzeichen benötigt sowie eine Mofa-Prüfbescheinigung. Je nach Motorleistung kann außerdem eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig sein.

●     Pedelec: Eine andere, sehr gängige Form des E-Bikes ist das Pedelec. Auch dieses Rad ist mit Motor und Akku ausgestattet. Bei solchen Modellen muss allerdings immer in die Pedale getreten werden, um voranzukommen. Da der Motor hier allerdings nur Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h liefert, werden diese Bikes wie normale Fahrräder gewertet. Diese Geschwindigkeit reicht allerdings vollends aus, um alltägliche Wege in der City zu absolvieren und auch in der Freizeit aktiv unterwegs zu sein. Wer beim Erreichen dieser Geschwindigkeit noch mehr in die Pedale tritt, kann natürlich auch schneller fahren.

●     S-Pedelec: Wem 25 km/h Geschwindigkeit dennoch zu langsam sind, dem bleibt noch die Möglichkeit, sich ein S-Pedelec zu kaufen. Dieses funktioniert vom Prinzip her wie ein Pedelec, allerdings reicht die Motorunterstützung hier deutlich weiter. Bis zu 45 km/h sind damit motorgestützt möglich, wodurch das S-Pedelec allerdings im Straßenverkehr auch gleich wie ein Mofa bewertet wird. Somit ist nicht nur Helmpflicht gegeben, sondern auch eine Haftpflichtversicherung sowie eine Fahrerlaubnis sind nötig. Um ein S-Pedelec fahren zu dürfen, ist ein Mindestalter von 16 Jahren Voraussetzung. Das S-Pedelec eignet sich vor allem für Fahrer, die gerne Rennrad fahren und schnell unterwegs sein möchten. Gerade dann, wenn eine Alternative zum Auto gesucht wird, ist das S-Pedelec häufig die erste Wahl.

Welche Art von elektronischem Fahrrad hat einen stärkeren Motor und einen leistungsfähigeren Akku?

Wer sich für ein E-Bike entscheidet, hat früher oder später auch die Entscheidung über Akkukapazität und Motorleistung zu treffen. Von dieser Entscheidung hängt viel ab. Denn ist der Motor zu schwach, mangelt es auch an motorischer Unterstützung und mitunter an Fahrspaß. Auch die Akkuleistung ist entscheidend dafür, wie lange Strecken ohne neue Aufladung absolviert werden können bzw. wie hoch die Lebensdauer des Akkus auch an sich ist. Bei diesen zwei Faktoren sollte daher nicht gespart werden. Wie auch in vielen anderen Bereichen ist höhere Leistung bzw. Qualität hier auch meist mit einem höheren Budget verbunden.

Grundsätzlich sind Motorleistung und Akkukapazität bei vielen E-Bikes nach der Nutzungsart orientiert. Bei E-Fahrrädern wie City Bikes oder Klapprädern, die vor allem dazu gedacht sind, kürzere Wege in der Stadt zu erledigen, die oft alltäglichen Erledigungen dienen, genügt häufig eine geringere Motorleistung um die 50 Nm sowie eine überschaubarer Akkukapazität ab 500 Wh. Für diese Zwecke reicht dies vollkommen aus. Je mehr die Motorleistung allerdings gefordert wird, wie z.B. im MTB-Bereich auf schwierigem Untergrund, aber auch bei Gravelbikes und Rennrädern, umso höher sollte diese auch ausgelegt sein. Hier sind auch Motoren mit über 80 Nm und Akkus mit 750 Wh verfügbar, sodass auch lange Touren möglich sind.

Gerade im sportlichen Bereich sollte allerdings das Gewicht von Motor und Akku nicht unterschätzt werden. Daher sind hier auch Fahrradmodelle verfügbar, die mit kleineren Motoren und Akkus auskommen, die zwar ausreichend unterstützen, wenn es notwendig ist, aber das Gewicht noch in einem verträglichen Maß halten.

Wie schnell ist ein E-Bike im Vergleich zu einem (S-)Pedelec?

Um noch rechtlich als Fahrrad zu gelten, dürfen E-Bikes die motorunterstützte Geschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Fahrzeuge, bei denen der Motor auch eine darüber hinaus gehende Geschwindigkeit unterstützt, gelten als Kraftfahrzeuge und nicht mehr als Fahrrad. Dies bedeutet allerdings nur, dass der Motor bis zu dieser Geschwindigkeit unterstützt. Selbstverständlich ist es unter Anwendung von Muskelkraft bzw. wenn es bergab geht, auch deutlich schneller zu fahren.

Eine Sonderform des E-Bikes stellt hingegen das S-Pedelec dar. Hier muss der Fahrer zwar immer in die Pedale treten, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, allerdings unterstützt der Motor beim S-Pedelec bis zur Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit ist das S-Pedelec allerdings auch dem Mofa gleichgestellt, wodurch auch andere Rahmenbedingungen gelten, um es im Straßenverkehr betreiben zu können. Dazu gehört eine Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen sowie das Tragen eines Helms.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines E-Bikes achten?

Vor dem Kauf eines E-Bikes ist es wesentlich, die eigenen Anforderungen und Wünsche an das Elektrofahrrad genau abzustecken. Der eigene Fahrstil, aber auch die voraussichtlichen Routen können dabei entscheidend sein. Wenn das E-Bike dazu genutzt werden soll, um ausgedehnte Ausflüge zu unternehmen, sollte der Akku eine große Reichweite erlauben. Wird das Elektrorad hingegen vor allem genutzt, um tägliche Wege im Alltag zu erledigen und Einkäufe am Gepäckträger zu transportieren, genügt oft eine geringere Reichweite. Gerade bei Mountainbikes und Gravelbikes gilt es, eine gute Balance zwischen Leistung und Gewicht zu wahren, um agil unterwegs sein zu können.

Darüber hinaus spielt es eine große Rolle, ob ein richtiges E-Bike oder aber ein Pedelec gewählt wird. E-Bikes, bei denen die Geschwindigkeit auf Knopfdruck erhöht werden kann, werden gerne als Fortbewegungsmittel ohne Anstrengung gewählt. Vor allem ältere Personen oder solche, die einfach eine Alternative zum Auto suchen, wählen diese Form. Hingegen bieten Pedelecs und S-Pedelecs das Fahrraderlebnis mit motorischer Unterstützung. Wichtig ist auch zu wissen, dass einige Modelle die Voraussetzungen eines Mofas erfüllen und daher auch versichert und regelmäßig geprüft werden müssen.

Welche Antriebsarten von elektrischen Fahrrädern gibt es?

E-Bikes unterscheiden sich nicht nur in Leistung, Akkukapazität und Art der Geschwindigkeitsregulierung, sondern zudem auch in der Position des Motors. Dabei stehen Frontmotor, Mittelmotor und Heckmotor zur Auswahl.

Frontmotor

Der Frontmotor ist häufig bei günstigeren E-Bikes vorzufinden. Egal, ob Shimano- oder andere Schaltungen gewünscht sind – der Frontmotor lässt sich mit jeder Variante gut kombinieren. Außerdem bietet er Unterstützung auch schon bei geringen Geschwindigkeiten.

Mittelmotor

Der Mittelmotor gilt als besonders sparsam und verfügt über eine direkte Verbindung mit dem Tretlager, was ihn unter anderem wenig störungsanfällig macht. Der niedrige Schwerpunkt sorgt außerdem für perfekte Gewichtsverteilung.

Heckmotor

Der Heckmotor bei E-Bikes bietet viel Komfort und erlaubt ein sehr reibungsloses und flüssiges Fahrerlebnis. Zudem kann hier auch mit Rekuperation gearbeitet werden, indem mittels Motorbremse Energie zurückgewonnen wird.

Wo sollte der Motor bei einem E-Bike oder Pedelec am besten positioniert sein?

Wo der Motor bei einem E-Bike oder Pedelec positioniert ist, hängt vom Fahrstil, aber auch von persönlichen Vorlieben ab. Während bei günstigeren Bikes häufig nur der Frontmotor angeboten wird, bieten Bikes, die sich vor allem an eine technisch versierte Zielgruppe richten, auch Heckmotoren an. Insgesamt setzen die Hersteller jedoch am häufigsten auf den Mittelmotor, der als wenig wartungsanfällig gilt und hohen Komfort bietet.

Was sind die Unterschiede zwischen E-Bike Akkus? Auf welche Aspekte sollten Sie beim Kauf achten?

Welcher Akku für das E-Bike gewählt wird, kann Auswirkungen auf Ladezeiten, Reichweite, aber auch Lebensdauer haben. Grundsätzlich beherrschen namhafte Marken wie Bosch, Shimano und Yamaha den Markt, die u.a. auch qualitativ hochwertige Akkus bieten. Die Kapazität von 500 Wh gilt als gutes Maß für die meisten Strecken. Wer mehr Reichweite für das E-Bike wünscht, sollte Akkus mit höherer Kapazität wählen. Wichtig bei der Wahl des Akkus ist außerdem, wie er geladen wird. Einige Akkus können beispielsweise abgenommen werden, um das Rad draußen stehen lassen zu können, während der Akku z.B. im Büro während der Arbeitszeit geladen wird.

Welche Reichweite haben vollgeladene E-Bike Akkus?

Wie hoch die tatsächliche Reichweite von Akkus beim E-Bike ausfällt, hängt stark vom Fahrstil, den Streckenverhältnissen und den Schaltzyklen ab. Auch die Temperatur und das Alter des Akkus beeinflussen die Reichweite. Die Akkus mit der geringsten Kapazität erlauben in der Regel mindestens 50 km Reichweite. Doch auch Akkus für 200 km Strecke sind verfügbar. 

Können E-Bike Akkus theoretisch explodieren? Welche Gefahren bestehen?

In der Theorie ist der Brand eines Akkus beim E-Bike zwar möglich, statistisch gesehen jedoch äußerst selten. Das Risiko eines Akkubrands beim E-Bike ist ähnlich dem von anderen Akkus im Haushalt. Vor allem dann, wenn der Akku etwa nach einem Unfall beschädigt ist, besteht die Gefahr, dass die Batterien abbrennen.

Wie schwer fahren sich E-Fahrräder mit leerem Akku oder ausgeschaltetem Motor?

Elektrofahrräder lassen sich auch fahren, wenn der Akku leer ist. Das Treten fällt dann allerdings schwerer als bei einem normalen Bike. Grund ist einerseits das höhere Gewicht durch Motor und Akku. Andererseits kann jedoch auch die noch eingeschaltete Rekuperation das Fahren erschweren. Daher sollte auch diese ausgeschaltet werden.

Was müssen Sie beim Überwintern Ihres E-Bikes beachten?

Wie auch normale Räder kann auch das E-Bike problemlos überwintert werden. Damit jedoch der Akku keinen Schaden nimmt, wird er im Idealfall vom Rad getrennt und trocken gelagert. So lässt sich die Lebensdauer erhöhen.

Wie viel kosten E-Bikes und Pedelecs und welche Komponenten sind am kostenintensivsten?

Die Preise von Fahrrädern mit elektrischer Unterstützung beginnen bereits bei knapp über € 1.000,--. Je technisch versierter es wird und je höhere Performance abverlangt wird, können jedoch auch Preise im fünfstelligen Bereich durchaus berechtigt sein. Die teuerste Ausstattung sind dabei in der Regel Motor und Akku sowie die Antriebseinheit. Zudem kommen bei hochwertigen E-Bikes auch Steuerungselemente dazu, über die sich Leistung oder Rekuperation regeln lassen, um die Performance zu verbessern.

Gibt es eine Altersbegrenzung für E-Bikes und Pedelecs?

Gerade dann, wenn es um Elektrofahrräder geht, die rechtlich als Mofas eingestuft werden, gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Dies betrifft solche E-Bikes, die eine Motorunterstützung über 25 km/h ermöglichen. Andere E-Fahrräder können grundsätzlich auch von Kindern gefahren werden. Wichtig ist jedoch, dass bereits gute Fähigkeiten im klassischen Radfahren vorhanden sind, um mit dem neuen Fahrgefühl umgehen zu können.

In welchen Abständen sollten Sie Ihr elektronisches Fahrrad auf die Funktionstüchtigkeit überprüfen?

Handelt es sich um ein E-Bike, das als Kraftfahrzeug gilt, so ist ohnehin eine regelmäßige TÜV-Überprüfung nötig. Wichtig ist, dass diese jedoch vor allem auf die Sicherheitsmerkmale eingeht. Eine jährliche Inspektion und Wartung auf Funktion ist zwar nicht verpflichtend, kann jedoch sehr empfehlenswert sein, um die Lebensdauer zu erhöhen.

Bei allen Fragen rund um E-Bikes und deren Wartung, ist unser telefonischer Support von Montag bis Freitag von 13 - 16 Uhr für Sie unter der +49 3523 5365029 erreichbar! Wir freuen uns über Ihren Anruf!